Reconnaissance
Interview Mag

 
 

Jan Kummer
Maler, Organisator kultureller Ereignisse, Ex-Clubbetreiber, Ex-Händler, Ex-Musiker

 
„So viele Topmodells kenne ich auch nicht“
 

Über schlechtes Essen im Osten, Geld, Langeweile, die Reunion der AG Geige und die Beschönigung der DDR nach der Wende

 

Jan Kummer (Jahrgang 1965) gehört zum unverzichtbaren Personal, das eine lebendige Kunstszene benötigt: Er ist originär, cool und in verschiedenen Sparten bestens zu Hause. Er lebt in der Einsicht, dass die althergebrachten, eingefahrenen Lebensläufe, die sich aus Unbeweglichkeit doch viele Zeitgenossen wünschen, nicht mehr funktionieren.

Zunächst in der Stadthalle, beim Fernsehen und am Karl-Marx-Städter Schauspielhaus in verschiedenen Jobs tätig, gründet er mit gleichgesinnten schrägen Typen der städtischen Szene die Performance-Band AG Geige, die ohne Zweifel zu den wenigen "anderen Bands" in der DDR zählt und schnell den immer von den Akteuren erwünschten Kultstatus erreicht. Die "Arbeitsgemeinschaft Geige" löst sich schließlich 1993 überraschend auf. Kummer hat längst das KIOX gegründet, zunächst ein alternativer Plattenladen, dessen Profil später mit Mode und Second Hand in einem Hinterhofhaus im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg Erweiterung findet. 1999 wechselt er wieder das Metier und widmet sich nun vorrangig der Hinterglasmalerei, auch Eglomisierung genannt. Nebenbei kümmert er sich um das Programm des Chemnitzer Klubs Atomino, der längst einen deutschlandweiten Status aufweist und dessen Leitung er inzwischen in jüngere Hände gelegt hat. Seine Konzentration auf die Kunst hat sich gelohnt, er darf sich zu den wenigen Malern in Sachsen rechnen, die einen eigenen Stil gefunden haben und das will etwas heißen.

Kummer, der im unterschätzten Chemnitzer Stadtteil Bernsdorf lebt, ist ein durch und durch ironischer Typ, belesen und witzig, also der ideale Mann für uns. Auch wenn Interviews bislang nicht zu seinem Spezialgebiet gehörten, die Teilnahme bei den 33 Fragen war Ehrensache für ihn.

"Beim ersten Album will man alles einbringen, was man liebt. Man versucht, keinen Hehl aus seinen Einflüssen zu machen", meint Jamie Hince von The Kills. War das damals eine Überlegung bei der Experimentalband AG Geige?

Nein. Diese Lieder waren bei uns Produkte, die verschiedenen künstlerischen Einflüssen entstammten. Zumal es an ein Wunder grenzte, dass wir überhaupt eine Platte in der DDR aufnehmen konnten. Es gab keine großen Konzepte vorher, und es gab jede Menge Lieder, die schon fertig waren. Das alles haben wir dann im Rundfunkstudio in Berlin-Adlershof aufgenommen, und AMIGA brachte unsere Platte heraus. Klingt sehr einfach im Nachhinein.

Ein auch im Nachhinein legendäres Konzert der AG Geige hattet ihr 1988 in der Galerie Oben in Karl-Marx-Stadt. Die AG Geige spielte im Schaufenster, das Publikum stand draußen.

Wir wollten ja draußen spielen, aber dafür gab es keine Genehmigung. Die Galerie Oben selbst war eine Genossenschaft, da war der mögliche Bogen etwas weiter gespannt, also konnten wir im Schaufenster spielen. Und zwischen normal und cool lagen genau 3 Millimeter, und die Funktionäre sorgten für die coole Lösung.
Bernd Weise, der damals die Galerie Oben leitete, meldete uns in der Zwischenzeit den Grund, warum der Marktplatz vor dem Rathaus seinerzeit schon gefährdetes Terrain und ein Auftritt unsicherer Kantonisten unerwünscht war: Wohl jeden Dienstag trafen sich dort Karl-Marx-Städter, die einen Ausreiseantrag gestellt hatten, und sie standen einfach nur herum. Dieses Treiben, das bereits als subversiv galt, sollte nicht noch durch expressive Auftritte Untermalung finden.

Die AG Geige aus Karl-Marx-Stadt gehörte zum wirklich exklusiven Klub der alternativen DDR-Endzeitbands. Nie über die "Reunion" nachgedacht?

Noch nie - und die anderen Bandteilnehmer wohl auch nicht. Das Ganze war ja ein multimediales Kunstprojekt, und es gab kein abruptes Ende, weil alle irgendwie künstlerisch weitergemacht haben. Und dadurch fehlt der Anreiz, wieder anzufangen, denn wahrscheinlich hätte gar keiner die Zeit dazu. Und eine Nicht-Reunion dient natürlich der Legendenbildung. Uns ist nicht langweilig.

Mein Leben ist eine Anhäufung von Privilegien. Ich mach ja nicht mal mehr selbst die Tür auf. Meine Realität ist eigentlich irreal, meinte Lagerfeld vor kurzem. Klingt schön, oder?

Ja, aber das ist dann doch ein bisschen langweilig. Nicht mein Ding.

Schon mal gelangweilt?

Grundsätzlich kenne ich das auch nicht. Aber man muss dafür etwas tun, um drohende Anflüge von Langeweile zu vermeiden. Ein Tick Langeweile gehört zum gepflegten Leben dazu - vor allem bei steigenden Alter. Mal so ohne Gedanken aus dem Fenster sehen, mit dem Kaffeetopf in der Hand, warum nicht? Aber wer verschiedene Standbeine hat wie ich, ist nicht so gefährdet.

Man soll nicht auf seine Kinder stolz sein, aber Ihre zwei Söhne spielen beide bei KRAFTKLUB, der Band der Stunde, das ist schon beachtlich. Doch etwas stolz?

Warum sollte man nicht auf seine Kinder stolz sein? Außerdem bin ich bei den Kindern berüchtigt, jemand zu sein, der seinen Stolz nur schwer zeigt. Aber ich gebe mir jetzt Mühe, dies mehr zu zeigen. Aber bei vier Kindern muss man ja den Stolz gleich mehrfach verteilen.

Nach der Wende gaben Sie zunächst Ihre Künstlerkarriere auf und betreuten das KIOX, ein durchaus auf seine Weise schickes Geschäft für Musik und Mode. Im Nachhinein verlorene Jahre aus Sicht des Künstlers?

Nö. - Mit der Wende gab es bei allen ostdeutschen Künstlern einen Bruch. Man war sich einig darin, dass man so jetzt nicht mehr weiterleben kann. Man musste sich jetzt noch irgendwie ein zweites Standbein suchen, und die meisten verfielen in irgendwelche Aktivitäten. Da spielten auch falsche Vorstellungen vom sozialen Netz des Kapitalismus ein Rolle, das viel besser war, als man dachte, zumal man in der DDR immer erzählt bekommen hatte, dass man gleich auf der Straße landet, wenn das Geld mal nicht reicht. - Heute würde ich allerdings niemand zu einem Handelsgeschäft raten. Aber in den Jahren vor meiner Rückkehr in den Künstlerberuf habe ich viele Jobs gemacht und dabei viel gelernt: Bühne, Verkaufen, Vertrieb, Konzertveranstalter, Gründung Musikklub und die liebevolle Betreuung von Nachwuchsbands.

Die Masse der Deutschen hat generell ein Problem mit Ironie, die ja auch einen gewissen Bildungshorizont voraussetzt. Das dürfte ein echtes Alltagsproblem für einen Ironiker erster Klasse wie Sie sein?

Es ist für mich kein Problem, aber ich weiß, wovon die Rede ist: Bei Ironie wird man öfters mal missverstanden oder man lässt Beleidigte zurück. Und manchmal ist es ja auch so, dass manche denken, man wolle sie ständig veralbern. Aber meistens glauben die Leute das, was ich erfunden habe.

Künstler brauchen ja angeblich ein gutes Gedächtnis für ihren Job. Stimmt das?

Ich hab' ein schlechtes Gedächtnis. Ich hoffe, dass diese Voraussetzung nicht stimmt.

Also gut: Vorname der Jugendliebe?

Ina und danach Beate - selbstverständlich.

Die Lieblingskrankheit der Maler: Wie oft ein gelungenes Motiv in einem Bild wiederholt?

Zumindest noch nicht bewusst.

 
 
Jan Kummer in seiner Hausgalerie Borssenanger mitten in der Chemnitzer Innenstadt. Das possierliche Tierchen auf der Eglomisierung - seinem Spezialgebiet - im Hintergrund soll nach dem Wissen zweier Vernissagenbesucher eine Haselmaus sein. Foto: Kreißig
 
 

Wenn Leute keinen Eintritt zahlen, ist die Stimmung prinzipiell flach bis langweilig. Stimmt?

Kommt auf den Anlass an. Aber ich bin ein genereller Verfechter des Eintrittsgeldes, wenn in irgendeiner Form etwas geboten wird.

Persönlich miteinander reden ist im Beruf immer etwas gefährlich - und sei es mit einem Telefonat: Daraus könnten Pflichten, Zusagen, Erinnerungen, also letztlich Arbeit entstehen. Heutzutage schreibt man lieber eine Mail, schiebt den Auftrag weiter und wartet, was passiert, so ist es zumindest in großen Unternehmen. Gibt es das auch bei Selbstständigen?

Natürlich. Und es gibt ja öfters Personen, mit denen man nicht unbedingt persönlich zusammentreffen will. Daher schätze ich sehr die technische Errungenschaft der Mail: Da kann man etwas Zeit gewinnen und etwas strenger sein - weil man dem Partner nicht gegenübersitzt.

Wenn du die Hierarchien in Frage stellst, stellst du das System in Frage. Und dann wird sich das System rächen.

Sicher, das gibt es doch auch in der gehobenen Kunstwelt… Aber das ist nicht die Welt, in der ich mich bewege. Also nicht dieses System. Systeme sollte man aber grundsätzlich in Frage stellen.

Die Luft in der Chemnitzer Kunstszene war in den 90ern stickig geworden. Ist sie jetzt etwas besser?

Ja - so wie das ganze Land immer stickiger wurde. Heutzutage schaut man auch nicht mehr nur auf die Stadt und ist auf Gedeih und Verderb an die Region gekoppelt. Auch eine Folge des Internets und schnellerer Autobahn.

Es war keine Frage, dass die moderne Konzeptkunst mit ihrer großen Vorgeschichte in den 60ern, 70ern und 80ern längst in ihrem eigenen Theoriesystem erstarrt war. Deshalb immer nur Bilder gemalt und Objekte produziert?

Ja und nein. Ich habe mich nie so genau mit der Frage beschäftigt, was gerade angesagt ist, so dass ich mit den Auswirkungen nicht so in Berührung kam. Aber mitunter wird man eingeholt, und manchmal zieht die Karawane an einem vorbei, und man ist völlig out. Wenn man in Chemnitz arbeitet, ist man nicht völlig am Brennpunkt, was aktuelle Strömungen betrifft. Da wird man gelassener, man ist mehr Zuschauer.

Wenn man über die ART Basel schlendert - der weltgrößten Kunstmesse voller Superlative, auf der angeblich die berühmtesten Künstler präsentiert werden - stellt man fest, dass man 95 % dieser berühmten, superteuren Künstler noch nie gehört hat.

Man vergisst ja auch viele Leute. Und wenn man keine Künstlerrankings verfolgt, kennt man da viele nicht. Und die Höhe der Preise ist egal, weil sich der Vertrieb in bestimmten Kreisen abspielt, die gerade die hohen Preise schätzen.

Sie haben mal im Schauspielhaus gearbeitet - wie Ihre Frau Beate Düber. Die drei besten Inszenierungen:

Alles vergessen. Naja… Vielleicht doch der "Bau" von Castorf, "Bruder Eichmann" war gut, also gut, auch der "Volksfeind" von Castorf. Das war schon was.

Ob es die wahre Liebe gibt, scheint nicht so sicher zu sein. Gibt es die wahre Liebe?

Komische Frage.

Die Partikel des Alltags zermürben uns mehr als zum Beispiel Gesetze. Wie sieht das bei Ihnen aus?

Die Frage ist mir zu intellektuell. Schönheit geht oft mit Übermut einher. Mag sein. Ich bin ja leider nicht in dieser Luxuslage, um darüber Auskunft geben zu können. Und so viele Topmodells kenne ich auch nicht.

 
 
Kein Auftritt wie Velvet Underground hinter einem transluzenten Vorhang oder mit dem Rücken zum Publikum, sondern hinter einem Schaufenster - das war der Höhepunkt. Leider war von diesem Gig kein Foto verfügbar. Unsere Archivaufnahme zeigt die AG Geige bei einem Auftritt zu DDR-Zeiten in der Galerie Hermannstraße auf dem Brühl, eine durchaus ungewöhnliche Lokation, die leider schon zwei Jahrzehnte Geschichte ist. Das Publikum sitzt brav auf den bereit gestellten Sitzgelegenheiten. Jan Kummer ist auf dem Bild ganz links in Aktion zu sehen. Foto: privat
 
 

Nichts erhält die Gesetze so wirksam wie ihre Anwendung gegen hochgestellte Persönlichkeiten, schrieb Tacitus, der als römischer Historiker auf die Verhältnisse in Rom anspielte…

Zu allen Zeiten haben hochgestellte Persönlichkeiten wahrscheinlich mehr Möglichkeiten, sich nicht an die Gesetze halten, weil sie glauben, dass sie die Anwendung der Gesetze blockieren können. Das geht ja tatsächlich bis zu einem gewissen Punkt. Ob man nun im Senat sitzt oder im Bundestag, es gilt eine Regel: Je hochgestellter, desto reizvoller die Anklage, wenn sie dann mal kommt.

Wenn man jung ist, will man ein Höfling der Kunstwelt werden, warum denn nicht, bei all den intelligenten Männer, den schönen Frauen und den Parties, auf die die anderen neidisch sind.

Ja sicher. Das ist das Privileg der Jugend, dass man immer der Größte und der Beste und der Schönste sein will. Es kommt auf die Lernbereitschaft des einzelnen an, indem man verstehen lernt, dass Ruhm und Glanz immer etwas relatives sind, und dass man den Gipfel nie erreichen wird. Und für meine Branche gibt es einen Trost aus der Tatsache, wie sehr sich die Zeitgenossen getäuscht haben, was die Position eines Künstler ausmacht. Früher klein, jetzt tote Superstars, manchmal zu Lebzeiten der Größte, heute völlig vergessen.

Was ist das Geheimnis einer langen Ehe?

Freiraum. Also diesen Freiraum tatsächlich gewähren. Gepflegtes Desinteresse an den Tätigkeiten des Partners. Aber man darf es nicht übertreiben.

Sich nicht scheiden lassen?

Nein. Es gibt ja genügend Ehepaare, die schon längst getrennt zusammen leben, aber nicht geschieden sind.

Was ist das Intimste, was zwei Menschen teilen können?

Schwierig.

Ängste und Hoffnungen?

Vielleicht. Schwierig. Die Intensität ist der Unterschied.

Die DDR-Beschönigung nach der Wende bildete eines der größten, völlig unerwarteten Missverständnisse und Mysterien dieser Zeit. In Wirklichkeit will doch auch kein ehemaliger Funktionär die DDR zurückhaben, oder?

Ich persönlich kenne niemanden, der sie ernsthaft zurückhaben wollte. Und es gibt Parteifunktionäre, die gern am Strand von Ibiza liegen oder ihr Ostauto sofort gegen einen VW getauscht haben.

Besonders einprägsam an dieser Diktatur war für mich, dass schlechtes Essen protzig dargeboten wurde, meinten Sie unlängst als sehr spezielle DDR-Erinnerung. An was speziell dachten Sie konkret?

Das fiel mir zu 20 Jahren Einheit spontan ein. In miesen Restaurants, in denen man "plaziert" wurde, gutes Porzellan mit miesem Essen, und man denke auch an die MITROPA-Kultur.

Vertrauen kann man nicht bewerben. Werbespruch eines Krankenhauses oder eines Finanzdienstleisters?

Krankenhaus?
Falsch. Es war der Pressesprecher eines Finanzdienstleisters aus Hannover.

Chemnitz oder Berlin?

Chemnitz natürlich.

Den meisten Chemnitzern fehlt ja das Selbstverständnis. Aber was ist moralisch korrupter: Leipzig oder Dresden?

Ich kenne die beiden Städte für eine korrekte Einschätzung doch nicht gut genug. Nach dem Klischee ist selbstverständlich Dresden korrupter.

Karl-Marx-Kopf oder Lenin-Mausoleum?

Dann doch lieber Karl-Marx-Kopf. Und der echte Lenin soll ja auch an manchen Stellen schimmeln.

Das Befremdliche war, dass die Manager auch nach Feierabend keine andere Sprache hatten, auf die sie zurückgreifen konnten. Emotional war das doch alles sehr eng, meinte der Schweizer Schriftsteller Urs Widmer. Das ist nicht unbedingt das Problem des Künstlers.

Ja und nein. Wenn ich allzu lange in hochkünstlerischen Zusammenhängen unterwegs bin, freue ich mich sehr, wenn ich an irgendeinem Tresen stehe, um dort normale Gespräche zu führen. Das geht ja bei mir. Und ich schätze es auch sehr, dass mich Leute als Bingomoderator kennen, aber nicht wissen, dass ich auf Kunstmessen von einer Galerie präsentiert werde.

 
 
Ein typischer Kummer hinter Glas: Aufstieg und Fall des Kommunismus. Repro: Galerie
 
 

Es ist doch so: Wenn man beginnt, zur übermäßigen Verbesserung seiner wirtschaftlichen Situation seine persönlichen Grundlagen zu verlassen, ist man verloren. Weil man damit gewisse Grundsätze aufgibt?

Vielleicht schon. Jeder wird seine Grenzen haben, wie weit er aus finanziellen Gründen geht… Aber ich habe Verständnis, wenn jemand was hässliches macht, weil er das Geld braucht.

Geld gibt Sicherheit, aber bei nicht wenigen Zeitgenossen wird alles an der verfügbaren Geldmenge festgemacht. Persönliche Glückshöhe entspricht offenbar direkt proportional der persönlich verfügbaren Brutto-Geldmenge. Und wenn die Leute das Geld dann haben, dass sie immer ersehnten, sind die meisten enttäuscht, dass sich ihr Leben nicht verbessert hat. Warum stehen wir dann so auf Geld?

Geld ermöglicht nun mal die Realisation bestimmter Vorstellungen, und die sind eben bei den meisten nur materiell. Doch eines ist auch Fakt: Zu wenig Geld macht unglücklich. Man muss die goldene Mitte finden, aber das können die wenigsten. Es geht einem gut, aber man will mehr und macht sich dadurch kaputt. Aber ich kenne jetzt auch keinen Chemnitzer Künstler, der das Problem von zu viel Geld hat.

Interview: Uwe Kreißig

 

 

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