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Interview Mag

 
Es wird einen wunderschönen Frühling geben

 

Die DDR, der Papst und die Zeit danach - Das Leben des Stephan Tanneberger

 

Seine Jünger und Fans warten geduldig im Konferenzraum des Restaurants Flemming im Klinikum Chemnitz. Er verzögert sich um eine Dreiviertelstunde, vom Haus wird die Zeit mit einet Runde Getränke überbrückt. Leicht gehetzt kommt dann Prof. Dr. med. Stephan Tanneberger zu seinem zweiten Chemnitzer Auftritt an diesem Abend. Der "Mediziner, Chemiker und Publizist", so die Ankündigung von Conférencier Addi Jacobi, hatte bereits den dritten Ruf zu den Chemnitzer Köpfe erhalten, eine Reihe, bei der man davon ausgehen darf, dass es nichts Vergleichbares hierzulande gibt; eine Handvoll Granden hat dies zumindest glaubhaft versichert.

Tanneberger, Jahrgang 1935, Kindheit in Niederwiesa, an der Oberschule Karl Marx in Chemnitz hat er das Abitur abgelegt. Es ist dieses seltsame Chemnitzer Gymnasium, das eine Vielzahl von mittleren und größeren Berühmtheiten der Zeitgeschichte hervorgebracht hat. Auch die Namensgeschichte dieses Gymnasiums ergäbe ein Grundseminar in deutscher Zeitgeschichte: Erst war es das Realgymnasium, zu NS-Zeiten das Horst-Wessel-Gymnasium und seit 1949 trug die Einrichtung den Namen Karl Marx. Nach der Wende schien der unpassend, aber vielleicht war aus heutiger Sicht auch ein Missverständnis: Mit dem Montanwissenschaftler Georgius Agricola war der berühmteste Chemnitzer der frühen Neuzeit schnell geblockt, bevor andere Schulen auf die gleiche Idee kämen. Das war 1992. Karl Marx musste jedenfalls weg. Vielleicht ein bisschen schnell.

Vor allem der backsteinverkleidete Bau, im Stil der Neuen Sachlichkeit Ende der 20er Jahre vor 80 Jahren errichtet, scheint seinen Teil zu einer etwas abweichenden Entwicklung junger Menschen beigetragen zu haben, soweit eine Architektur das eben vermag. In Chemnitz gibt es kein schöneres Schulgebäude, die innere Aufteilung ist bis heute ein fast immer unerreichbarer Standard. Dort sind Querköpfe wie Kunstwissenschaftler Klaus Werner und der Maler Michael Morgner zur Schule gegangen, aber auch Politstrategen wie der einstige FDJ-Chef und Hardliner Eberhard Aurich. Und es gab den Schüler Dieter Noll, der mit dem Roman Die Abenteuer des Werner Holt später einen bis heute lesbaren DDR-Klassiker schrieb, um danach als drittklassiger Autor und IM zu versacken. Unter den Absolventenlisten finden sich Namen wie Erich Heckel, Olaf Nicolai und Carsten Nicolai. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen.

Die berufliche Karriere des ehemaligen Direktors des Zentralinstitutes für Krebsforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR, an dem er seit 1972 tätig ist, geht für Stephan Tanneberger bald steil nach oben. Die Mitarbeiter können der Einrichtung relativ früh einen internationalen Namen verschaffen, was für Einrichtungen dieser Art in der DDR aus verschiedenen Gründen als eher schwierig galt. Unter ihm befasst man sich - auch im internationalen Vergleich - zeitig mit der Chemotherapie auf hohem Niveau.

 
 
1982 im Vatikan in der Pontifikalen Akademie beim Heiligen Vater: Papst Johannes Paul II. und Stephan Tanneberger.
 
 

Tanneberger wird damals eine Institution. Als Mediziner ist in der Welt der Wissenschaft tätig und in der Praxis für die Celebrities und die "normalen Patienten". Letzteres sei ihm das Wichtigste, sagt er, und das glaubt man ihm unbesehen. Im Ostblock ist er eine Personalie der Branche. Tanneberger wird in Indien von Indira Gandhi empfangen, steht mit ihr im Briefkontakt, was eine außergewöhnliche Ehre ist - Briefe wechselte sie doch zeitlebens mit ihren Vertrauten. Er behandelt 1980 wegen einer Krebserkrankung Laura Allende Gossens, der Schwester Salvador Allendes, die nach einem Haftaufenthalt unter Pinochet 1974 ins Exil gehen musste und seit 1976 in Kuba lebte. Er wird ihr nicht helfen können. 1981 begeht sie in Havanna Selbstmord. Die einen sagen, es war die Hoffnungslosigkeit wegen ihrer Krebserkrankung, andere meinen, dass sie am Exil und den verbrecherischen Zuständen im Chile unter Pinochet, der ihren Vater auf dem Gewissen hatte, verzweifelte.

Bei Krankheit und beim Sterben nähern sich Celebrities und die kleinen Leute wieder an. Tannebergers Patientin ist die Schriftstellerin Maxi Wander, die, schon schwer an Brustkrebs erkrankt, das Unmögliche erhofft und doch völlig normal bleibt. Es kommt Künstlerprominenz bei ihr zu Besuch, alles erscheint eine Nummer größer als normal, aber die Schwestern, die schnell Sonderrechte wittern und die üblichen Sprüche machen, merken bald, dass sie bescheiden ist und keine Extratouren wünscht - die nehmen sich gern jene, die unter Minderwertigkeitskomplexen und Wichtigmacherei leiden.

"Wir machen Therapie. Glauben, wir tun das Beste, Klügste, Richtigste. Müssen das auch alles so machen. Pflicht! Nichts tun? Wehe, wenn's schief geht. Lehrmeinung missachtet! Aber der Patient hat eben auch seinen Willen. Will das nicht, was wir wollen. Und wir wiederum meinen, der kann doch gar nicht richtig entscheiden, weiß nicht genug… Hätte ich gewusst, was Maxi Wander einmal über unser Gespräch schreiben wird, hätte ich's klüger angefangen", denkt Tanneberger zwanzig Jahre später an die Begegnung zurück.

 
 
Erster Kurs für Krebs-Chemotherapie in Indien im Jahr 1980, der von Präsidentin Indira Gandhi besucht wurde, Stephan Tanneberger steht hinter der legendären wie umstrittenen Politikerin.
 
 

Maxi Wander (1933-1977) wird nach dem Klinikaufenthalt noch über diese Zeit im Krankenbett schreiben: "Und ich? Ich darf ruhig kastriert werden, zum Krüppel gemacht, zum Greis… Leben um jeden Preis? Und noch während ich das aufschreibe, meldet sich mein Widerspruchsgeist: Mir macht es nicht viel aus, ob ich körperlich verfalle. Aber wird es auch meinem Mann egal sein? Die Augen der Männer sind auf Äußerlichkeiten fixiert!" Ihre Tagebücher und Briefe, die unter dem Titel Leben wär' eine prima Alternative zu lesen sein, die nach ihrem Tod 1979 erscheinen, werden zum Bestseller und überleben die Wende, nach der die meisten Ostbücher dauerhaft ins Archiv einsortiert werden.

Nur wenige Jahre zuvor ist Brigitte Reimann (1933-1973) Patientin bei Tanneberger. Er denkt in seinen Erinnerungen an ihre Erinnerungen zurück, damals, als sie schon längst ahnte, wie es um sie steht. Tanneberger sieht sie als Frau, Patientin, Schriftstellerin, ohne Reihenfolge: "Über alles konnte man mit ihr reden. Fragen, Zuhören, verstehen wollen, das war ihre Welt. Im Gespräch war sie meist ganz direkt, manchmal ungeduldig, ruppig in ihrer Sprache. Dann wieder ganz gefühlvolle Frau. Immer irgendwie Kamerad. Was sie bei all' dem wirklich gedacht hat? Spiegelbilder."

Beide Autorinnen sterben vor ihrer Zeit, in noch recht jungen Jahren. Mit ihren Manuskripten wissen die Macher im DDR-Staat wenig anzufangen, aber es werden Bücher daraus, mit denen sich Hunderttausende Ostdeutsche identifizieren. Auf den gedruckten Seiten finden sich abgebrochene, tieftraurige Geschichten, die im dauerhaften Siegesstaat nicht so recht zu Fortschritt und Gesundheitswesen passen wollen. Es entsteht die zweite Brigitte Reimann, die nach der Wende noch einmal von Literaturkritik und Westfeminismus "entdeckt" wird: "… und dann sprang mich die Angst an und ich heulte, und ich hätte auf die Straße stürzen mögen und allen zuschreien, dass es ungerecht ist, und dass ich leben will, nichts weiter als leben, sei's unter verrückten Schmerzen, aber auf dieser Welt sein", so schreibt die Autorin, direkt und hart, und die mit Franziska Linkerhand ein Manuskript hinterlässt, das möglicherweise vor seiner Veröffentlichung erst noch einmal gesäubert wurde.

 
 
Im Gespräch mit Sonia Gandhi (r.), Ehefrau des ermordeten indischen Politikers Rajiv Gandhi. Fotos (3): Privatarchiv
 
 

Mit seinen Ärztekollegen muss Tanneberger, resignierend wieder einmal, die Reimann aufgeben. "Aber es war gut, später noch einmal zu lesen, was sie gedacht hat… Auch durch Brigitte Reimann begriff ich, was mir später so oft geholfen hat: Nicht beklagen das Leid, sondern etwas dagegen tun", so erinnert er sich.

Bei den personellen Veränderungen der Wende wird Tanneberger schnell anvisiert. Er ist kein Opfer, aber er muss geopfert werden. Das versteht sich. Er selbst spricht in seinem Erinnerungsbuch Es wird einen wunderschönen Frühling geben vom "Wendeweg", seiner Entscheidung, sich nicht "nach hinten zu wenden, sondern nach vorn". Tanneberger gehört nicht zu jenen, die hier finstere Proskriptionen konstruieren, sondern sieht eher die Verluste, die andere betreffen. Aber kein Zweifel: Es sind Proskriptionen, die häufig von West- und Ostdeutschen gemeinsam entworfen, gesteuert und umgesetzt werden - im Namen irgendeiner Gerechtigkeit. Meistens lag man richtig, zu offensichtlich waren die Dinge.

Oder sind da doch ein paar dunkle Geister in Tannebergers Biographie? Im SPIEGEL, Ausgabe 06/1991, wurde über fragwürdige Arzneimitteltests in der DDR berichtet: Westdeutsche Pharmakonzerne sollen auch in Tannebergers Institut zum Zuge gekommen sein. Über eine Firma, die man dem Imperium von Schalck-Golodkowski zurechnet, wurden zum Low-Budget-Tarif Pharmatests für riskante Präparate und vor allem Ärzte und Patienten vermittelt, die nicht weiter nachfragten. Inwieweit die betroffenen Krebspatienten informiert worden sind, ist unklar. Vieles ist unklar geblieben in dieser Zeit. Die Honorare versickerten irgendwo im DDR-Staat. Aber darum geht es auch nicht. Die Behauptungen für ein Fehlverhalten wurden nie bewiesen, zumal Chemotherapie damals ein Neuland war, eine Ewigkeit entfernt von den Designermedikamenten der Gegenwart.

Nicht wenige Akteure der Proskriptionen scheitern später an ihrer eigenen Biographie, die nicht so perfekt sauber war, wie man das 1990 allenthalben behauptet hat. Ist der westdeutsche Großpolitiker, der Schwarzgeld angenommen und reihenweise Karrieren auf dem Gewissen hat, geeignet zum moralischen Richter? Und da gibt es die westdeutschen Künstler, die reihenweise Mitglied in der NSDAP oder in der SS waren, was nahezu alle - entgegen der Aktenlage - bestreiten. Und man erlebt die Ostdeutschen, die angeblich verfolgt waren, aber reisen konnten und ein kleines Vermögen zusammenrafften. Später kommt heraus, dass sie notorische Fremdgänger waren, Geschäfte machten, die auch nach heutigem Recht "schwarz" wären, oder ihre Karriere wegen eines Alkoholproblems abbrach - und nicht wegen staatsfeindlichen Verhaltens. Doch diese Geschichten klappen erst Ende der 90er Jahre auf, als alle Messen schon gelesen scheinen.

Für eine Kapazität von Tannebergers Rang ist es freilich kein Problem, ohne Brüche seinen beruflichen Weg - nun in Diensten der Weltgesundheitsorganisation WHO - fortzusetzen. Fortan versucht er in Indien, Bangladesh, Albanien und weiteren Ländern ein palliatives System für Krebspatienten aufzubauen. Es ist ein Wechsel vom geförderten Vorzeigeinstitut der DDR in eine Welt, die in den allermeisten Fällen zunächst einmal aus abgrundtiefer Armut und Tristesse besteht. Vom wirtschaftlichen Aufstieg dieser Länder, der selbst in Bangladesh und Albanien begonnen hat, ist Anfang der neunziger Jahre nichts zu spüren, es sind zutiefst arme, im Grunde rückständige, vollkommen korrupte Staatenwesen, die jeden Gast zunächst abschrecken. Aber da sind auch Menschen.

 
 
Stephan Tanneberger mit seinem Freund Hartmut Koch aus Chemnitz. Koch, von Beruf Biologe, baute zu DDR-Zeiten die größte Mattheuer-Sammlung auf. Vor einigen Jahren ging das Konvolut, das im Wesentlichen aus Graphiken besteht, geschlossen als Schenkung an die Kunstsammlungen Chemnitz. Foto: Kreißig
 
 

Tanneberger ist klar, dass eine diametrale Ausrichtung zum System Westeuropas erforderlich ist: Der schwerkranke Patient kommt dort nicht zur Palliativbehandlung ins Krankenhaus, die Betreuer gehen prinzipiell zum Menschen ins Haus, in die Wohnung. "Alles steht unter der Philosophie, immer bis zum Tod in Würde zu Hause leben zu können", so Tanneberger. Er sieht sich bestätigt in einem Wandel von Ansichten der westlichen Welt, die den Tod in Ost und West lange Zeit aktiv aus dem Alltag ausgeblendet hat und längst selbst wieder gezwungen ist, über diese Dinge nachzudenken.

Als Arzt findet er sich schnell zurecht im dunklen Herzen der Dritten Welt, abseits von akademischen Projekten und instrumentalisierter Showpolitik. Eine Herausforderung, die unprätentiös, ehrlich und offen ist, eine lange Zeit, in der Tanneberger sich aufopfert für Menschen, die rein gar nichts haben. Dieser Blick schärft die Sinne. "Klar, Ärzte müssen auch essen, an der Tankstelle bezahlen, haben Kinder, die studieren wollen. Das soll sein. Aber deshalb Unternehmerdenken? Verdiener statt Diener am Patienten? Beruf statt Berufung? Würde aufgeben für Wohlstand? Meinetwegen kann einer reich werden wollen. Warum denn nicht. Seine Sache. Aber dann soll er Banker werden und nicht Arzt. Ich mag nie und nimmer an Geld denken, wenn ich einem Patienten gegenüberstehe", schreibt Tanneberger 1998, und das nimmt man ihm ohne jeden Zweifel ab. Die meiste Zeit seines Lebens praktizierte er in der DDR, als die Ärzte - gemessen an ihrer Qualifikation - wie viele Studierte eher niedrige Einkommen hatten. Das hat sich geändert, sehr.

Manches in seinen Erinnerungen an die Jahre in der Dritten Welt erscheint wie eine Buße für die Zeit von früher. Einmal strandet er noch in Nordkorea, um sich einen krebskranken Hochfunktionär anzuschauen, der in einer Art Luxusreservat dahindämmert. Er erlebt vor Ort den Steinzeitkommunismus hautnah und kommt noch einmal ins Überlegen. Von der anderen Seite her.

Ein essentieller Lebensaspekt für Tanneberger war immer ein Engagement, das er mit "Friedensarbeit" umschreibt. Diese blieb zu DDR-Zeiten über Jahrzehnte von Staatswegen instrumentalisiert wie im Westen nahezu gleichartig die permanente Floskel "Atomraketen- und Panzerbedrohung durch die Russen", die schon unter Chruschtschow nur noch ein Topos war, aber in den USA bis unter Reagan aus verschiedenen Motiven am Leben erhalten wurde. Man darf vermuten, dass das Ganze auch bei Stephan Tanneberger irgendwo ein großes Missverständnis ist. Auf sein aktuelles literarisches Sachbuch "Notlandung", in dem er die fiktive Begegnung zwischen zwei reifen Akademikern auf einem Langstreckenflug beschreibt, die eine gemeinsam entwickelte Formal für Weltverbesserung förmlich im Dialog erstellen, reagiert man irritiert: Ein Mann der schriftlichen Edelsätze oder überwältigender Philosophien wird er wohl nicht mehr werden.

Unabhängig davon: Friedensarbeit klingt aus heutiger Sicht altmodisch wie muffig. Für Menschen freilich in kaputten Regionen verfügt dieser Begriff über eine andere, existenzielle Bedeutung. Man darf sich an Michael Haneckes nonkonformistischen Endzeitfilm Wolfszeit erinnern, in der eine ungenannte westliche Wohlstandsgesellschaft in einer plötzlichen Krise binnen Wochen auf den Status eines Krisenlandes der dritten Welt abdriftet. Nach der Vorstellung hatte man das Gefühl, dass könnte in einem kalten Herbst jederzeit auch in Reichland, in Westeuropa, passieren.

Immer das Sterben an den Folgen von Krebs, die Menschen, die in ihm eine besondere, oft die allerletzte Hoffnung sehen, auf seinen ärztlichen Rat aus der Ferne vertrauen und die er so oft enttäuschen muss, man merkt Tanneberger diese Anspannung und Ohnmacht in seinen Texten an. Die Angehörigen, Freunde, Begleiter, die Ärzte und Schwestern, alle bis auf einen bleiben zurück. Es ist so, wie Charlotte Worgitzky ihre Erzählung umschrieb: Heute sterben immer nur die anderen.

Für die Heldenrolle hat Tanneberger nie getaugt. Und in der Gegenwart, in der Gruselhelden wie Paris Hilton oder "Soapstars" im teuren deutschen Billigfernsehen gehuldigt wird, als wären sie auch nur ansatzweise für irgendetwas von Bedeutung, sind die leisen, etwas vergessenen Koryphäen kein großes Thema. Umso mehr umfängt die Stille in seinen Büchern, die manches Manko überdeckt. "Es wird einen wunderschönen Frühling geben…" sagt ihm eine todgeweihte Patientin kurz vor ihrem Verlöschen. Damals, 1987.

Uwe Kreißig

 
 
 

Wir empfehlen:

Stephan Tanneberger
Es wird einen wunderschönen Frühling geben
Taschenbuch
Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1998.

 

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